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Hedwig Bollhagen, Speiseservice Dekor 137

   
 
 

Hedwig Bollhagen

   
 
   
 
 

Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

Hedwig Bollhagen Werkstätten

Oberkrämer / Marwitz



Guido von Martens war Meisterschüler von Hedwig Bollhagen. Er empfiehlt den Besuch in den Hedwig Bollhagen Werkstätten für Keramik in Marwitz.

Die Arbeiten aus den Keramikwerkstätten der Hedwig Bollhagen sind längst in Antiquitätengeschäften, Galerien und Museen zu finden. Sie stehen in unzähligen Vitrinen - gemacht sind sie freilich für den Esstisch, den täglichen Gebrauch.

Es war das Anliegen Hedwig Bollhagens, in ihren Werkstätten Dinge herzustellen, bei denen der praktische Verwendungszweck des Gegenstandes im Vordergrund steht. Dennoch soll es keine lieb- und leblose Massenware sein. Jeder Gegenstand, von Anfang bis Ende handgearbeitet, garantiert ein Stück Individualität.

Selbst nie dem "Bauhaus" zugehörig, setzte sie deren Ideen wie kaum ein anderer um. Großen Einfluss auf ihre Entwürfe hatten die jahrzehntelange Freundschaft mit Charles Cordel und die Zusammenarbeit mit so bekannten Bauhausgestaltern wie Bogler und Burri.

Text: Hedwig Bollhagen Werkstätten

 

BETRIEBSFÜHRUNGEN
Jeden letzten Mittwoch im Monat um 13.00 Uhr

WERKSTATTVERKAUF
Mittwoch 9.00 - 17.00 Uhr
Sonnabend 10.00 - 14.00 Uhr

 

ADRESSE UND ANFAHRT
HB-Werkstätten für Keramik GmbH
Hedwig-Bollhagen-Str. 4 , D-16727 Oberkrämer/Marwitz
Telefon: 03304 / 3980-0
Fax: 03304 / 3980-19

» Anfahrtsskizze

 
   
 
 

Ofen- und Keramikmuseum in Velten

   
 
 

Die Ofenstadt Velten galt bereits um 1900 als der bekannteste Kachelofenort Deutschlands.

   
 
   
 
 

Von Velten aus wurden allein nach Berlin in nur einem Jahr 100 000 Kachelöfen geliefert.

Ofen- und Keramikmuseum Velten

Das Museum in der Ofenfabrik

Das Ofen- und Keramikmuseum Velten - das Museum in der Ofenfabrik zeigt auf etwa 1500 qm Öfen des 16. bis 20. Jahrhunderts, neben den für den Ort so berühmten weißen "Berliner Öfen", auch Kachelöfen aus der Schweiz, aus Österreich, Nürnberg, Meißen, Leipzig und Hamburg sowie eiserne Öfen und Küchenherde.

Auf den zwei geräumigen Etagen können auch Ofenmodelle, Kacheln und Ofenschmuck, Musterbücher, Gemälde und als ein weiterer Höhepunkt der Sammlung Originalfotografien von Waldemar Titzenthaler zur Kachelherstellung vom Beginn des 20. Jahrhunderts sowie Gefäß- und Zierkeramik vor allem aus der Mark Brandenburg besichtigt werden. Hierzu zählen insbesondere Keramiken der Oranienburger Werkstätte Körting, der Steingutfabriken Velten-Vordamm und von so bekannten Keramikern wie Otto Douglas-Hill, Margarete Heymann-Loebenstein und Hedwig Bollhagen.

Die Ofenstadt Velten galt bereits um 1900 angesichts ihrer reichen Tonvorkommen und ihrer fast vierzig Ofenfabriken als der bekannteste Kachelofenort Deutschlands. Von Velten aus wurden allein nach Berlin in nur einem Jahr 100 000 Kachelöfen geliefert. Heute setzt die Ofenfabrik Schmidt, Lehmann die lange Tradition der Ofenstadt fort. Unter ihrem Dach befindet sich auch seit 1994 das inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ofen- und Keramikmuseum. Bei einem Rundgang kann der Besucher bereits im Erdgeschoß die moderne Produktausstellung der Ofenfabrik und eine alte Brennkammer besichtigen, bevor er den Aufstieg in die Dachetage des Museums antritt

Text: Ofen- und Keramikmuseum Velten

 

FÜHRUNGEN
Jeden Mittwoch und jeden ersten Samstag im Monat
um 15 Uhr kann man außerdem an einer Führung durch die Produktionsräume der Ofenfabrik teilnehmen.

Nach telefonischer Anmeldung sind für größere Gruppen auch andere Besichtigungszeiten möglich.

 

EINTRITTSPREISE
Eintritt 3 €, ermäßigt 2,50 €
Eintritt mit Führung 4,50 €, ermäßigt 4 €
Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt

 

ADRESSE UND ANFAHRT
Ofen- und Keramikmuseum Velten
Wilhelmstraße 32, 16727 Velten
Telefon: 03304 / 31 76 0
Fax: 03304 / 50 58 87

» Anfahrtsskizze

 
   
 
 
erstellt von datalino 2006